Plastische und Ästhetische Chirurgie in Zürich, Schwerzenbach und Balsthal
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Die Brüste einer Frau können nicht nur in Grösse und Form unterschiedlich ausgebildet sein, sondern auch in der Position und Form der Brustwarze. Eine kleine Differenz der Brüste ist in fast allen Frauen zu finden, aber eine ausgeprägte kann einen signifikanten unterschied machen. Brustmissbildungen sind angeboren und treten normalerweise erst in der Pubertät in Erscheinung, wenn sich die Brust zu bilden beginnt. Brustmissbildungen manifestieren sich in auffallend in ungleich grossen, verschieden geformten, abnormen oder fehlenden Brüsten, welches für die betroffenen Mädchen und jungen Frauen häufig enormen psychische Problem darstellt. Sie fühlen sich minderwertig und eingeschränkt in ihren Aktivitäten in der Schule und in der Freizeit. Zudem kommt es oftmals zu einer Hemmung in der Sexualität. Diese psychische Belastung, welche sich aus der „Andersartigkeit“ ergibt, ist nicht zu unterschätzen.
Die Entwicklungsstörungen der weiblichen Brust haben ihre Ursache bereits in der Embryonalzeit (noch während der Schwangerschaft). Die häufigste Fehlbildung ist dabei die Asymmetrie/Anisomastie (ungleich grosse oder unterschiedlich geformte Brust)t. Die Fehlentwicklung eines Teiles der Brustdrüse nennt sich tubuläre Deformität/tubuläre Brust. Der stärkste Ausprägungsgrad ist das völlige Fehlen der Brustanlage, welches als Amazonenbrust bezeichnet wird. Kommt es zusätzlich zur Fehlanlage des großen Brustmuskels, wird von dem sogenannten Poland-Syndrom gesprochen.
Die Vielfalt der Entwicklungsstörungen der weiblichen Brust beanspruchen unterschiedliche Operationstechniken. Diese werden gemeinsam mit der Patientin individuell angepasst. Der optimale Zeitpunkt einer möglichen Korrektur ist nach der körperlichen Ausreifung. In der heutigen Zeit ist von einem Lebensalter zwischen 17–21 Jahren auszugehen. Spätere Korrekturen sind problemlos möglich. Jede Patientin ist individuell und beansprucht eine individuelle Behandlung, wobei möglichst eine vielfältige Anzahl von Verfahren zur Verfügung stehen sollte, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erreichen. Der Behandlungsspektrum reicht von einseitiger Brustvergrösserung, Brustverkleinerung, Bruststraffung, Neuformung der Brust bis hin zu komplexen Eingriffen beim Poland-Syndrom.
In der Regel stellt eine eindeutige Brustmissbildung eine Leistung der Krankenkassen dar. Vor dem Eingriff, sollte dies aber bei der jeweiligen Krankenkasse abgeklärt werden.